Eine Methode, die Chancen und Risiken vom Wandel zu analysieren, stellt die SWOT-Analyse dar.
Die SWOT-Analyse (Glossar-Eintrag) ist ein wichtiges Instrument der strategischen Planung. Der Begriff setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken) zusammen. Ziel der SWOT-Analyse ist es, die aktuelle Ausgangslage einer Organisation oder eines Unternehmens besser einzuschätzen – sowohl mit Blick auf interne Faktoren (Stärken und Schwächen) als auch auf externe Einflüsse (Chancen und Risiken). Stärken und Schwächen beleuchten somit das aktuelle Bild, während Chancen und Risiken eher zukunftsorientiert sind.
Durch diese systematische Betrachtung können Organisationen oder Personen ihre Position auf dem Markt oder in ihrem Umfeld analysieren. Basierend auf den Ergebnissen lassen sich gezielte Strategien entwickeln, um vorhandene Stärken optimal zu nutzen, Schwächen abzubauen, Chancen zu ergreifen und Risiken zu minimieren. Die SWOT-Analyse kommt in vielen Bereichen zum Einsatz, z.B. bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, der Marktanalyse oder auch im Rahmen der persönlichen Entwicklung. (Haufe Akademie)
Die Ergebnisse werden oft in einer sogenannten SWOT-Matrix grafisch dargestellt. Dadurch entsteht ein leicht verständlicher Überblick als Grundlage für strategische Entscheidungen und Maßnahmen. (Wikipedia) Ein Beispiel zum Erstellen einer SWOT-Matrix könnte so aussehen: Oben links stehen die internen Stärken, oben rechts die internen Schwächen. Unten links stehen die externen Chancen, unten rechts die externen Risiken. Die Matrix dient dazu, systematisch über die wichtigsten Themen, Herausforderungen und Potenziale nachzudenken, um daraus Strategien für die Zukunft abzuleiten. (Projekte leicht gemacht)

Bildquelle: mit Microsoft-CoPilot generiertes Bild vom 18.08.2025