Modul IV – Kapitel 1 – Übung 2
Die vier Wertströme identifizieren
Füllen Sie die folgende Tabelle für Ihr gewähltes System so weit wie möglich aus.
Bitte lesen Sie die untenstehenden Hinweise, bevor Sie beginnen.
| Stufe der Wertschöpfungskette | Materialstrom | Produktstrom | Informationsstrom | Finanzstrom |
|---|---|---|---|---|
| Lieferant | ||||
| Fertigung | ||||
| Kundennutzung | ||||
| Service | ||||
| Rückgewinnung |
Hinweise zu den einzelnen Spalten:
Materialstrom
Fragen Sie:
Welche Materialien fließen hinein?
Welche Materialien fließen hinaus?
Welche werden zu Abfall?
Welche werden zu Sekundärrohstoffen?
Wo wird Primärmaterial (Neumaterial) eingesetzt?
Beispiele:
Lithiumcarbonat
Nickelsulfat
Kupferfolie
Aluminiumgehäuse
Produktstrom
Fragen Sie: Was geschieht mit dem physischen Produkt?
Beispiele:
Zelle
Modul
Batteriepack
Nutzungsphase, z. B. Fahrzeug
Reparatur
Second Life
Recycling
Fragen:
Wird das Produkt repariert?
Wird es ersetzt?
Wird es wiederverwendet?
Wird es sofort zu Abfall?
Informationsstrom
Welche Informationen entstehen?
Beispiele:
Produktspezifikation
Fertigungsdaten
Prüfberichte
Batteriepass
Gesundheitszustand (State of Health)
Wartungsprotokolle
Kundenfeedback
Recyclingdokumentation
Fragen Sie dann:
Wo gehen Informationen verloren?
Wo sind sie nicht verfügbar?
Wer hat keinen Zugriff darauf?
Finanzstrom
Dies ist oft der schwierigste – und wertvollste – Teil.
Anstatt dem Geld durch die Buchhaltungssysteme zu folgen, bitten Sie die Teilnehmenden, zu verfolgen, wo wirtschaftlicher Wert entsteht, übertragen wird oder verloren geht.
Beispiele:
Lieferant
Fertigungskosten
Produktverkauf
Serviceumsatz
Restwert
Rückgewonnene Materialien
Neuer Umsatz
Fragen Sie:
Wer erfasst den finanziellen Wert?
Wer bezahlt für den Abfall?
Wer profitiert vom Second Life?
Wem gehören die rückgewonnenen Materialien?